Arttu Kataja, Bariton (b. 1979)


Der gebürtige Finne Arttu Kataja begann seine musikalische Ausbildung als Neunjähriger mit dem Unterricht in Oboe. Später studierte er Gesang an der Sibelius-Akademie in Helsinki, war Stipendiat der Martti Talvela Stiftung und u.a. zweifacher Preisträger beim Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg (2006). Seit 2004 arbeitet er mit Elisabeth Werres in Berlin.


Gastspiele führten den jungen Bariton u.a. an die Finnischen Nationaloper in Helsinki (Il viaggio a Reims, Le nozze di Figaro, Cosí fan tutte, Arabella, Andrea Chenier), nach Tampere (Belcore/L’elisir d’amore) zum Savonlinna Opernfestival (Carmen 2006-7, Rigoletto 2008), zum Strassburg Festival als Figaro, Masetto und Guglielmo an die Deutsche Oper am Rhein, sowie nach Japan, zusammen mit Daniel Barenboim und der Deutschen Staatsoper Berlin. Seit 2006 gehört er zum festen Ensemble der Berliner Staatsoper, mit Partien wie Masetto/Don Giovanni, Don Fernando/Fidelio, Ottokar/Freischütz, Schaunard/Bohème, Sprecher/Die Zauberflöte, Silvano/Un ballo in maschera, Taddeo/l’Italiana in Algierei, Heerrufer/Lohengrin, u.v.a. Im November 2008 wird er auch an der Uraufführung von Peter Ruzickas Oper Hölderlin mitwirken.


Arttu Kataja verfügt über ein umfangreiches Konzertrepertoire und ist bereits in veschiedenen europäischen Ländern aufgetreten, mit Orchestern wie dem Finnischen Radio-Sinfonieorchester und den Philharmonischen Orchestern von Helsinki  und Turku. Darüberhinaus sang er Haydns Schöpfung unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen beim Helsinki Festival 2004 sowie bei den finnischen Musikfestivals in Kuhmo und Naantali. Er machte zahlreiche Aufnahmen für das finnische Radio und gab Liederabende in Finnland, Dänemark, Paris wie auch in den USA.


Aufnahmen: Manon (Barenboim/Netrebko/Villazon, Deutsche Grammophon 2007), Fredrick Pacius, Die Loreley (Sinfonia Lahti, Osmo Vänskä), Sallinen, Kuningas lähtee Ranskaan (Der König begibt sich nach Frankreich); Armas Launis, Aslak Hetta (Finnisches Radio-Symphonieorchester, Sakari Oramo).